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(*1939), eigentlich Ralf Winkler,
deutscher Maler, Graphiker und Bildhauer. Penck wurde in Dresden
geboren und bildete sich autodidaktisch in Abendmalkursen weiter,
nachdem er von den Kunstakademien in Ostberlin und Dresden abgewiesen
worden war. 1980 übersiedelte er nach Köln. Seit 1989 ist er
Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf.
Nachdem er zunächst mit verschiedenen Medien, wie Film, Musik
und Texten, experimentiert hatte, fand Penck 1963 zeichenhafte Strichmännchen,
die er aus graphischen Symbolen wie Hieroglyphen oder Runen
entwickelte. Seit 1966 tragen seine Bilder den Titel Standart (aus Standard"
und Art"). Anfang der siebziger Jahre wandte er sich in
einer freieren Malweise dem Stil des Neoexpressionismus zu. In den
seit 1974 entstandenen Strukturbildern bedeckt er eine weiße
Grundfläche mit abstrakten schwarzen Formen und Kürzeln.
Sein zeichenhaftes Vokabular setzt er auch plastisch um, wobei er von
1971 bis 1976 Fundstücke verwendete, die er mit Leukoplast
verklebte. Seit 1977 arbeitet er außerdem mit Holz und seit
1985/86 mit Marmor und Bronze.
Zusammen mit anderen Künstlern verbindet er in Aktionen
verschiedene Kunstformen wie Musik, Malerei und Dichtung.
"Penck, A. R.", Microsoft(R) Encarta(R) 99
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